Prof. Dr. Cornelia Scott
Wir können noch viel mehr …!
Den bdvb konsequent als Dienstleister für seine Mitglieder weiterentwickeln und die Außenwahrnehmung des Verbandes stärken!
Liebe Mitglieder und Freunde des bdvb,
in der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Verbandes am Samstag, 6. Juni im Konferenzzentrum der Verlagsgruppe Handelsblatt, Düsseldorf, haben Sie mich zur neuen Präsidentin des Verbandes gewählt. Für dieses von Ihnen entgegengebrachte Vertrauen möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Das deutliche Votum ist zusätzlicher Ansporn, mich bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung im November 2010 und darüber hinaus mit vollem Engagement für die Belange unseres Verbandes einzusetzen.
Mit dem neuen Präsidium ist es uns gelungen, eine gute Mischung aus bewährten und erfahrenen Mitgliedern und Repräsentanten der jungen Generation zusammenzustellen. Ich bin sicher, wir werden im Präsidium die effektive und vertrauensvolle Zusammenarbeit leben, die Sie von uns erwarten dürfen. An dieser Stelle möchte ich natürlich auch dem alten Präsidium unter der Leitung von Prof. Lang für das in der Vergangenheit Geleistete danken.
Der bdvb ist ein Verband mit einer 108 jährigen Geschichte. Er ist Deutschlands ältester und größter Verband der Wirtschaftsakademiker. Ich selber habe bereits im ersten Semester meines Studiums meine Begeisterung für unseren Verband entdeckt und in verschiedenen Funktionen nunmehr 20 Jahre als aktives Mitglied begleitet. Für mich war und ist der bdvb ein lebendiger und dynamischer Verband, der sich aktiv den Anforderungen der Zeit stellt, für Änderungen offen ist und sich stetig weiter entwickelt. Ich bin der festen Überzeugung, dass das rasante Wachstum unserer Mitgliederzahlen Ausdruck richtiger Thematik ist, die wir mit dem bdvb besetzen: der Betriebs- und Volkswirtschaft Forum und Gehör zu verschaffen. Dies macht den bdvb in der Verbandslandschaft in Deutschland sowohl von seiner Struktur und seiner Zahl der Mitglieder als auch von den Themen her so einzigartig. Dies soll auch in der Zukunft so sein. Unser bdvb- Gebäude wird im Wesentlichen von drei Säulen getragen.
Säule 1 Se rvice-orientierte Mitgliede rbetreuung
Damit ist die die Verbreiterung und mehr Zielgruppen fokussierte Serviceorientierung für die bestehenden Mitglieder gemeint. Dazu gehören die Analyse der bisherigen Angebote, ggf. das Erarbeiten von neuen Serviceangeboten und der Aufbau einer „Feed-back-Kultur“.
Der bdvb mit seinem Präsidium, Beirat und den Vorständen vor Ort sollte sich als „Service-Provider“ unserer Mitglieder sehen. Er lebt davon, dass die Ideen von der Basis her in die Präsidiumsarbeit einfließen. Ich werde versuchen, durch eine stärkere Vernetzung des Präsidiums mit den Bezirks-, Hochschul- und Fachgruppen, z.B. durch regelmäßige Gesprächsrunden vor Ort, dieses zu erreichen. Die bdvb-Community "bdvbnet" erleichtert die Kommunikation unter uns Mitgliedern.
Sie an der Basis kennen die Bedürfnisse unserer Mitglieder am besten. Ihre Anregungen helfen dem Präsidium und der Geschäftsstelle die Orientierung auf ein Zielgruppen fokussiertes und ggf. erweitertes und/oder geändertes Serviceangebot zu beschleunigen. Eine Analyse soll durch eine gemeinsam mit Experten aus unseren Fachgruppen erarbeitete Mitgliederbefragung unterstützt werden, die in unmittelbarer Zukunft vorbereitet und an Sie versandt werden soll.
Säule 2 - Neue Mitglieder werben.
Das Werben und Aktivieren von neuen Mitgliedern ist eine wichtige Aufgabe für uns alle. Durch geeignete Maßnahmen werden wir die Überzeugungsarbeit leisten, dass der bdvb ein Verband ist, in dem es sich lohnt, Mitglied zu sein. Unser Verband muss "zukunftsfähig" sein. Allgemein nachlassendes gesellschaftliches Engagement und kritische Fragen nach den Abläufen und dem Grad der Teilhabe am Verbandsleben und der Entscheidungen sowie eine Abwägung der Kosten-Nutzen Relation haben insbesondere bei den studierenden Mitgliedern zu Rückgängen in den Mitgliederzahlen geführt. Diesem Trend müssen wir entgegen wirken, in dem den wichtigen Anliegen der studierenden Mitglieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird und im Dialog Lösungsansätze erarbeitet werden.
Säule 3 - Die Aussenwahrnehmung verstärken.
Der am 27. November in Berlin stattfindende 2. Internationale Ökonomentag, unter Beteiligung prominenter Sprecher aus der Politik, wird unseren Verband bundesweit in den Medien positionieren. Zum aktuellen Thema „Finanzkrise – Bestandsaufnahme und Konsequenzen“ haben wir Spitzenleute aus dem Finanzministerium und anderen Politikbereichen gewinnen können. Wir freuen uns auf eine spannende Tagung, mit der wir die Möglichkeit haben, Experten aus Ministerien und Institutionen aus dem finanzwirtschaftlichen Umfeld von unserer Fachkompetenz zu überzeugen und für den Verband zu begeistern: Der bdvb muss zu einem wichtigen Sprachrohr in volks- und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen werden.
Ich begrüße die Wiederbelebung des Aktionskreises Leistungsträger als eine Kommunikations-Plattform von Verbänden, die gegenüber den politischen Institutionen und der Öffentlichkeit die gemeinsamen Anliegen mit gebündelter Kraft durchsetzen. An dem geplanten Thesenpapier zum Themenkomplex „Ethik – Werte – Normen in der Wirtschaft“ wird sich auch der bdvb beteiligen.
Ein Gebäude ohne Dach ist vom Einsturz bedroht, unser gemeinsames und verbindendes Dach für die drei Säulen ist die Kommunikation!
Wichtig ist mir insbesondere eine transparente, offene und konstruktive Kommunikationskultur innerhalb des Verbandes, seiner Gremien und der Mitglieder untereinander. Meinungen, seien sie auch noch so unterschiedlich, müssen in einer sich respektierenden und vorurteilsfreien Atmosphäre ausgetauscht werden können.
Meine Gespräche mit Vertretern aus den Bezirks-, Hochschulund Fachgruppen haben mich überzeugt, dass der Verband eine vitale und begeisterungsfähige Gemeinschaft ist. Ich bin sicher, dass wir es gemeinsam schaffen werden, den bdvb weiter zu entwickeln. Ich freue mich auf die spannende Zeit mit Ihnen zusammen. Denn…
Wir können noch viel mehr...!
Ihre Prof. Dr. Cornelia Scott
Präsidentin des bdvb